LogopädiePraxen Stefanie Müller 

 


Was ist Logopädie ?


Die Logopädie beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, Lehre und Forschung auf den Gebieten der Stimme, des Sprechens, der Sprache sowie des Schluckens.

Logopäden und Logopädinnen sind darin ausgebildet festzustellen, ob eine Sprach-, Sprech-, Stimm- oder auch Schluckstörung vorliegt und wie sie zu behandeln ist. Sie diagnostizieren und therapieren auf der Grundlage einer ärztlichen Verordnung und beraten Patienten und ihre Angehörigen.


 
Anamnesegespräch:

Hiermit beginnt die erste Kontaktaufnahme. In einem offenen Gespräch wird eine Befragung des Patienten durchgeführt mit dem Ziel, neben der Erkrankungsgeschichte auch Informationen zur aktuellen persönlichen Situation zu erhalten.


Logopädische Untersuchung:

Hier wird gezielt mit Hilfe von störungsspezifischen Test- und Screeningverfahren die jeweilige Störung untersucht.

Das Ergebnis des Befundes wird mit dem Betroffenen und/oder seinen Angehörigen besprochen und eine Therapieplanung vorgelegt, aus der hervorgeht, in welchen Bereichen gearbeitet werden soll.


Logopädische Therapie:

Diese erfolgt nach der Diagnostik und wird individuell auf den jeweiligen Patienten angepasst. Die Dauer einer Sitzung kann zwischen 30 - 45 - 60 Minuten variieren. Die Therapiefrequenz legt der behandelnde Arzt fest. Diese kann einmal, ein - bis zweimal, oder auch zweimal wöchentlich sein, je nach Störungsgrad.                                                                                              Nach durchschnittlich zehn Therapieeinheiten erfolgt der Ausstausch mit dem Arzt, in Form eines Berichts. Hier wird der Therapieverlauf beschrieben und der aktuelle Behandlungsstand dargestellt. Der Arzt entscheidet dann, auf Grundlage der Prognose des Logopäden, ob die Therapie fortgeführt wird.

Wie lange eine logopädische Therapie dauert, hängt vom jeweiligen Störungsbild und der Individualität des Patienten ab. Ein Sigmatismus (Lispeln) kann schneller austherapiert sein, als eine schwere Sprachentwicklungsstörung.